Infos und Anregungen / Aktuelles während dem Lockdown

Gänsesägerpaar, Autor Natascha Hofmann

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie mit den Beobachtungen während der Coronazeit
=> Galerie

Der Coronalockdown macht auch vor unserer Jugendgruppe Strix nicht halt, die Anlässe der nächsten Wochen sind auch hier abgesagt. Wie die Jugendleiter dennoch die Kinder dazu animieren, dem Coronavirus den Kampf anzusagen, erfahren Sie hier: www.strix.ch

Aufruf zum Melden von Vögeln, Säugetieren, und Pflanzen in Lenzburg

Bitte teilen Sie uns mit, wo und wann Sie die Arten beobachtet haben, evtl. mit dokumentieren, wenn möglich GPS-Daten bei Pflanzen.

Beim Besuch von Nistplätzen und Wurfhöhlen bitte nötigen Abstand wahren.


Bitte melden Sie unter info@nvsvlenzburg.ch (Achtung: meldestelle@nvsvlenzburg.ch ist inaktiv)
1. insbesondere folgende Vogelarten
        Wiedehopf -> Flyer
        Gartenrotschwanz (Bild)
        Neuntöter
        Mehlschwalbe
        Gänsesäger
        Zaunammer

 
2. Pflanzen wie Orchideen, Würger (Bild Schafgarbenwürger Gofi, 
    spez. Pflanzengemeinschaften, oder auch auffallende Pflanzen,
    die invasive Neophyten sein könnten.

=> Invasiv APP von Info Flora runterladen und Beobachtungen
     eingeben.


3. Säugetiere wie Wieselarten (Hermelin, Mauswiesel), Biber,
    Dachs, etc.


Beobachtungstrilogie: Resultate der ersten Runde (29. März – 4. April)

In der ersten Runde der Beobachtungstrilogie wurde in sechs Gärten während einer Stunde nach Vögeln Ausschau gehalten. Es wurden 28 unterschiedliche Arten beobachtet, worunter Schwarzmilan, Girlitz und Bergfink. Am zahlreichsten war der Buchfink (21 mal gezählt), gefolgt vom  Haussperling (13) und der Ringeltaube (10). Der Buchfink konnte zudem in allen Gärten beobachtet werden, dann folgen die Kohlmeise und die Rabenkrähe, die beide in 5 der 6 Gärten beobachtet wurden.

Besondere Beobachtung waren paarende Schwarzmilane, nistende Elstern und brütende Kohlmeisen und Stare.

Beobachtungstrilogie: Resultate der zweiten Runde (18. – 25. April)

Im zweiten Zeitfenster der Beobachtungstrilogie wurden in vier Gärten 21 verschiedene Vogelarten gespottet. Dies sind etwas weniger als in der ersten Runde (mit 28 Arten), da wurde aber auch in sechs Gärten gezählt. Neu waren diesmal die aus dem Süden zurückgekommenen Rauch- und Mehlschwalben und Alpensegler. Am zahlreichsten waren die Alpensegler (10 gesichtet in einem Garten; siehe Foto), gefolgt von den Rauchschwalben (8 gesichtet in zwei Gärten). In der ersten Beobachtungsrunde war der Buchfink, der zahlreichste Brutvogel der Schweiz, auch bei “uns” der häufigste Vogel. In der ersten Beobachtungsrunde, zählten wir im Schnitt 3.5 Buchfinke pro Garten, dieses Mal nur noch 0.25 pro Garten. In den meisten Gärten (in 3 von 4) wurden diesmal die Mönchsgrasmücke, die Rabenkrähe und die Kohlmeise gesehen.

Besondere Beobachtungen waren Schwarzmilane, die ein Nest bauten, jubilierende Feldlerchen und nistende Feldsperlinge, Kohlmeisen und Bachstelzen. Spannend war die Beobachtung von einer Rabenkrähe, die Käfer, Beeren und Nüsse sammelte. Die Nüsse weichte sie zudem in einer Schale mit Wasser ein.

Beobachtungstrilogie: Resultate der dritten Runde (8. – 10. Mai)

In dieser dritten und letzter Runde wurden in acht Gärten Vögel gezählt. Es wurden am meisten Mauersegler (33), Haussperlinge (22) und Eichelhäher (20) gezählt. Wobei die Mehrheit dieser Vögel in jeweils einem Garten gesichtet wurden. Zum Beispiel flogen 18 Eichelhäher gleichzeitig über einen Garten.

Der Hausrotschwanz konnte in allen acht Gärten beobachtet werden, die Kohlmeise in sieben und die Mönchsgrasmücke und der Haussperling in je sechs Gärten.
Arten, die in den ersten beiden Runden nicht beobachtet wurden und jetzt “neu” dazu kamen sind Eichelhäher, Dohlen und eine Strassentaube.

Von mehreren Beobachtern habe ich gehört, dass die Zahl der Vögel im Garten im Mai abgenommen hat. Entweder wurden sie von Elstern, Rabenkrähen oder Haussperlingen verjagt oder sie sind unscheinbarer, da sie am Brüten sind. So konnte z.B. beobachtet werden, dass die Eier von Bachstelzen von einer Rabenkrähe geraubt wurden. Eindrücklich ist auch, dass ein Kohlmeisenpaar den Nistkasten zum Füttern der Jungvögel 35 mal in einer Stunde angeflogen haben.

Vielen Dank für die tollen Meldungen. Wir wünschen Ihnen allen weiterhin schöne Beobachtungen und eine gute Zeit!

                                       

Erweitern und testen Sie ihr Naturwissen

Auf www.biofotoquiz.ch
können Sie Ihr Wissen zur Flora und Fauna der Schweiz erweitern und testen.

Wer sein Vogelwissen testen möchte oder spielerisch neue Arten kennenlernen möchte, der kann dies anhand eines Vogelquiz auf www.birds-online.ch.

Auf der Website der Vogelwarte steht zudem viel Wissenswertes zu den Vögeln der Schweiz. Auch die Stimmen der Vögel kann man dort hören: www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/

Hier ein weiterer Link für die Selbstaktivierung:

https://naturzentrum-thurauen.ch/machen-wir-das-beste-draus/

Kinder entdecken die #naturdehei
https://naturdehei.ch/kinder